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aaaaaaaaaaaaber es waren Tränen der Freude  Heute morgen um acht stand erneut Röntgen von Melinas Vorderpfote, in der Tierklinik in Sinsheim, im Kalender. Seit sage und schreibe vier Monaten, sitzt die Glückskatze nun schon in der Quarantäne, weil die Bruchspalte im Fuß, sich einfach nicht mehr schließen wollte. Es war schon die Rede von einer Beinamputation und ich hatte heute morgen mich wirklich schon auf das Allerschlimmste eingestellt. Ich war sicher nicht minder aufgeregt wie Melina und  als die Bilder fertig waren und es war klar, dass die Spalte sich doch noch geschlossen hatte, da fiel einfach die ganze Anspannung der letzten Wochen von meiner Seele. Boah hab ich mich  gefreut, das kann ich Euch gar nicht in Worte fassen. Wir haben uns dazu entschlossen, den Nagel vorerst mal noch, für die nächsten Monate im Fuß zu lassen. Dennoch darf sich Melina heute, seit so vielen Wochen, endlich mal wieder frei in der Wohnung bewegen. Sie musste erst mal mit ihren Artgenossen und den Hunden schmusen, bevor sie sich nun auf dem Sofa in ihr Bettchen gelegt hat und zufrieden aus dem Fenster schaut. Melina hat einen so tollen, außergewöhnlichen Charakter. Es ist gar nicht zu verstehen, wieso diese Katzendame schon acht Mal, in ihrem kurzen Leben, den Besitzer wechseln musste. Für mich unbegreiflich aber eines ist ganz sicher, ihre nächste Familie muss einfach so was von perfekt sein, ansonsten werden wir sie nicht mehr gehen lassen . Seit ein paar Tagen hat sie sich ständig am Kopf gekratzt. Es entstanden rote, nässende Wunden, gestern war sogar das Auge komplett zugeschwollen  Dr. Fink vermutet eine Immunkrankheit, die durch Stress ausbrechen kann , na da hoffen wir mal, dass wir das wieder in den Griff bekommen, wobei das für Melina sicher im Moment ihr kleinstes Problem ist.

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Kurzer Rückblick 

Melina wurde schon mehrmals vermittelt.. ...irgendwas war immer  Bei ihrer vorletzten Familie hat dann alles prima geklappt, bis sie von einem Freigang, mit gebrochenem Bein, zurück kam. Für die Familie ein Grund sie wieder abzugeben. Sie wurde in der Tierklinik operiert, alles verlief super und nach nach Plan. Sechs Wochen Quarantäne, der Fuß war super zusammen gewachsen, der OP Termin für die Entnahme des Nagels sollte 14 Tage später sein. Ein älteres Ehepaar wollte Melina ein Zuhause geben und da sie sich sicher waren, dass sie das mit der nächsten OP usw. hin bekommen, ließen wir Melina in ihre neue Familie umziehen. Bis zum OP Termin verlief alles prima. Noch vier Wochen im Haus, dann ist alles so weit verheilt, dass Melina wieder ein ganz normales Katzenleben, als Freigängerin, führen darf. Pfeifendeckel... nach zwei Wochen, ist sie laut Aussage ihrer neuen Familie, durch die Tür entwischt... keine 15 Minuten war sie in Freiheit, als sie zurück kam und der Fuß wieder, an der selben Stelle, gebrochen war. Wie beim ersten Mal, ein glatter Durchbruch  . Melina zog erneut bei uns ein, auch die zweite Familie unterschrieb uns den Überlassungsvertrag, erneut begann die Tortur. Wir hatten uns wieder auf sechs Wochen Quarantäne eingestellt aber der Bruch machte so gar keine Anstalten sich wieder zu regenerieren, nach 12 Wochen stand die Frage im Raum, ob es nicht besser wäre, das Vorderbein zu amputieren, Katzen kämen damit prima zurecht. Wir bekamen viele Tipps... Danke Simone für die kleinen Wunderkügelchen und auch Sabina für das Wunderpülverchen... egal was es war, wir haben es auf jeden Fall geschafft das Wunder zu vollbringen und den Bruch davon zu überzeugen, dass er sich doch bitte bitte wieder verschließt  !  Der Knochen ist noch etwas dünn, wird es vermutlich an dieser Stelle auch bleiben und deshalb steht auch der Entschluss fest, dass Melina ganz sicher eine Wohnungskatze bleiben wird. Bei uns im Rudel fühlt sie sich sehr wohl und wenn alle Stricke reißen.......... dann.......  Noch steht die, hoffentlich, letzte OP, im nächsten Jahr an. Melina können wir uns somit vergolden lassen aber egal... sie ist jeder Cent wert.  Wir freuen uns über jede, auch noch so kleine Spende. 

Das Jahr neigt sich ganz langsam dem Ende zu und auch für uns wird es nun, was Babytiere jeglicher Art, angeht, ruhiger.  Natürlich sind wir aufgrund verletzter Tiere.. Fundtiere.. vermisster Tiere... Abgabetiere und so weiter, nicht arbeitslos aber das auf die Uhr gucken, Fläschchen richten im 24 Stunden Service hat jetzt hoffentlich bis April/ Mai Sendepause, denn die können wir wirklich nach diesem turbulenten Jahr sehr gut gebrauchen. Ich habe mal in Ruhe zurück geblickt und ganz ehrlich, noch nie, in den letzten 11 Jahren, hatten wir soooooo viele Wildtiere, wie in diesem Jahr. Sicherlich auf den heißen Sommer und den Wassermangel zurück zu führen und sicher haben wir auch nur den Tropfen auf den heißen Stein retten können. Ich will gar nicht wissen, wie viele Tiere aufgrund der Witterungsverhältnisse, sterben mussten aber wir haben gegeben was wir konnten und was unser Platz erlaubte. Da wir nach wie vor alles privat auf Pflegestellen unter bringen, die sehr rar sind, war, ist und bleibt dies Jahr für Jahr eine Herausforderung der wir uns stellen müssen. Das Heilbronner Tierheim hat uns mit Käfigen ausgeholfen, so dass wir fast alles aufnehmen, aufziehen und wieder auswildern konnten. Dafür an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön nach Heilbronn ! In  diesem Jahr waren wirklich die unterschiedlichsten Tierarten vertreten, was es abwechslungsreich und spannend aber auch anstrengend, machte. Angefangen vom Feldhasenbaby, über Spritzmausbabys, Marderbabys, Siebenschläferbaby,  Taubenbabys, Elsternbabys, Krähenbabys, Meisenbabys, Spatzenbabys, Rotkehlchenbabys, Mauerselgerbabys, Amselbabys, Drosselbabys, Schnepfen, bis hin zu den vielen vielen  Igelbabys und Igelkinder, war alles dabei. Prämiere war das Aufziehen der Igelbabys, die Sechs kamen mit geschlossenen Augen hier an und DAS war wirklich ein Stück harte Arbeit, diese stacheligen Gesellen zu stattlichen Igeln, aufzuziehen. Alle 4-5 Stunden, rund um die Uhr, mussten sie gefüttert werden was zwischen 1,5 und 2 Stunden an Zeit beanspruchte. Zeitgleich zog ein kleiner nackter Spatz hier ein, der halbstündlich versorgt werden wollte  und das musste neben dem täglichen Allerlei gewuppt werden... alles nicht so einfach, wie es als aussehen mag aber es macht auch Spaß und ist schön sie wachsen und gedeihen zu sehen  um sie dann wieder, zurück in ihren natürlichen Lebensraum, zu entlassen.  Natürlich hatten wir auch dieses Jahr wieder viele viele Katzenkinder und Abgabetiere, denen sich aber meistens Kerstin angenommen hatte um sie bei sich aufzunehmen, den Tierärzten vorzustellen um sie dann weiter zu vermitteln. Neben ihrer Tierpension nicht immer ganz einfach, umso mehr bin ich froh, sie an meiner Seite zu haben. Gemeinsam sind wir zu einem guten, unschlagbaren Team zusammen gewachsen, das sich ehrenamtlich für den Verein stark macht. Unser Unglückstier des Jahres ist und bleibt ganz klar unsere Melina. Diese Glückskatze hat wirklich mehr als Pech. Insgesamt sitzt sie nun schon seit 22 Wochen in unserer Quarantäne und wir wissen Stand heute immer noch nicht, ob ihre vordere, rechte Pfote, die sie sich zum zweiten Mal in kürzester Zeit, gebrochen hatte, noch  zu retten ist. Für sie wünschen wir uns im neuen Jahr eine Familie, die ihr jeden Wunsch von den Augen abliest und in der sie, nach acht mal hin- und herschieben, endlich ein richtig tolles Zuhause bekommt.   Hier noch mal einmal, quer Beet, ein paar Bilder unserer Schützlinge:

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Aufgrund der vielen Tiere, waren auch einige Neuanschaffungen notwendig. So erweiterten wir unsere Kaninchengehege, kauften Gehege für die Igel und die Tauben dazu. Die Versorgung der Wildtiere mit Insekten und Würmern ist sehr kostspielig. Woche für Woche benötigten wir in der Hauptsaison für an die 70 Euro Krabbeltiere  Leider zahlte uns die Natur weder eine Schutzgebühr, noch machte sie uns eine Spende, mal von den OP Kosten von Melina, die sich locker im vierstelligen Bereich bewegen, ganz abgesehen.

Shorty und Lucky sind Brüder,  im Februar 2011 geboren. Ihre Familie wünscht sich, dass sie zusammen bleiben dürfen, obwohl sie nicht zusammen kuscheln oder zusammen in einem Körbchen schlafen aber dennoch brauchen sie sich zum Raufen, Spielen und Toben. Sie sind seit ihrer Geburt unzertrennlich. Sie lebten die ganzen Jahre, wohlbehütet, in ihrer Familie.
Iiiiiiiirgendwie scheinen sie aber nun,  mit der veränderten Familiensituation nicht ganz zurecht zu kommen. Sie waren schließlich vor den Kindern da, nun sollen sie nur noch die zweite Geige spielen und das finden sie  nicht ganz so prickelnd. Katzen haben ja nicht so viele Möglichkeiten zu zeigen wo der Schuh drückt und demonstrieren ihren Groll meist, indem sie uns auf unsere liebsten Utensilien pinkeln.  Wir haben schon oft erlebt, dass sich dies, nach einem Umzug in ein neues Zuhause, wieder komplett verliert und die Tiger zu 100% stubenrein sind. Aus diesem Grund hat sich auch die Familie von Shorty und Lucky dazu entschlossen, ihre zwei Süßen ein neues Plätzchen zu suchen, in dem sie wieder die alleinigen Prinzen sein dürfen, keine kleinen Kinder und keine weiteren Katzen. Ein ruhiges, kuscheliges Zuhause in dem es jede Menge Streicheleinheiten gibt und das Schlafen im Bett kein Tabu ist, denn das lieben sie Beide !
 
Shorty und Lucky werden direkt von ihrer Familie aus weiter vermittelt. Ihnen ist wichtig, dass es den Beiden auch weiterhin an nix fehlt. Sollten Probleme auftreten, werden sie jederzeit Ansprechpartner sein. Sie möchten auf keinen Fall, dass die Brüder in ein Tierheim gegeben und womöglich, getrennt werden. Ihren gesamten Zubehör dürfen die Zwei mit ins neue Zuhause nehmen.
 
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